Die Zugangsvoraussetzung für den Kurs ist ein erfolgreich abgeschlossener sozialpädagogischer Qualifizierungskurs oder ein gleichwertiger Abschluss.
Jeder Teilnehmerin ist mindestens 2 Jahre Pflegemutter / Vater.
Die Leistungskurse werden jeweils durch geeignete Fachreferenten geführt.
Der Beginn ist jederzeit möglich, da es sich um ein laufendes Modulsystem handelt. Bei Interesse schicken Sie uns ein kurzes Bewerbungsschreiben.

Hinweise:
Das Jugendamt ist nicht verpflichtet, nach Abschluss des Kurses die heilpädagogischen Pflegeeltern als solche einzusetzen.
Bitte besprechen Sie eine eventuelle Kostenübernahme durch das
Jugendamt vor Vertragsabschluss mit Ihrem zuständigen PKD.

Kursleiterinnen:
Birgit-Patricia Eilenberger
Karo Babelscheck

Anmeldungen über:
Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
Dr. – John – Rittmeister Str. 6
06406 Bernburg

Kontakt:
Sekretariat: Frau Spengler
Tel.: 03471/37 40 66
E-Mail: ines.spengler@fzpsa.de

Rahmenbedingungen

  • Zugangsvoraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossener Sozialpädagogischer Qualifizierungskurs oder ein gleichwertiger Abschluss
  • Zugangsvoraussetzung für das Kolloquium ist ohne Ausnahme der vollständige Nachweis der Teilnahme an allen Leistungskursen.
  • Zu absolvieren sind insgesamt 12 thematische Module, eine schriftliche Abschlußarbeit und ein anschließendes Kolloquium.
  • Die Module beginnen jeweils ind der Zeit von 10:00 bis 16:00, im Zeitraum von 2 Jahren. Die Termine werden gesondert bekanntgegeben. Die Schulferien werden hierbei möglichst ausgenommen.
  • Der Kursort ist Magdeburg oder Bernburg
  • Ein Kurs hat maximal 20 Teilnehmer*innen
  • Die Module werden durch Fachreferenten geführt.
  • Bei erfolgreicher Teilnahme schließen Sie den Kurs mit einem Zertifikat des Fachzentrums fürs Pflegekinderwesen des Landes Sachsen Anhalt ab.

Inhalt der Module

  1. Sensorisch – integrative Mototherapie – Referentin Annett Kirk Diagnostik, Beratung, Förderung. Pflegeeltern wissen, ihre Pflegekinder tun sich in vielen Bereichen schwerer als andere Kinder. Im Verhalten, im Sportunterricht, beim Lernen. Es wird eine wirksame Methode vorgestellt, erfahren und geübt, die Pflegekindern effektive Förderung durch ihre Pflegeeltern ermöglicht.
  2. Vormundschaftsrecht – Referentin Frau Anke Bauer. Behindertenrecht/Gesundheitsrecht/Sozialhilferecht – Was kann ich wo beantragen und wer kann unterstützen. Wer ist wofür verantwortlich?
  3. Bildung – Referentin Frau Sonnenberger, Schulleiterin Regenbogenschule Magdeburg. Schulbildung – Inklusion – Vor – und Nachteile. Wer und wie wird bestimmt, welche Form der Schule mein Kind besuchen wird. Was bedeutet Bildung in diesem besonderen Kontext?
  4. Ergotherapie und Heilpädagogik – Referentin Christin Niemetz. Fördermöglichkeiten für Pflegekinder. Tragetechniken, Entspannung für Eltern und Kind, was kann ich selber leisten?
  5. Autismus – Referent, Jan Klingbeil, Autismustherapeut
  6. Biochemie von Stress und Trauma – Referentin Frau Dr. Anne-Christin Lehmann. Hirnphysiologische Vorgänge bei Trauma, Wirkweisen von verschiedenen Medikamenten
  7. Kommunikation – der Umgang mit Sprachunfähigkeit oder sprachlichen Einschränkungen – Referentin Claudia Heidrich, Logopädin
  8. Wahlthema – selbst wählbares Thema zur Unterstützung der gewählten Thematik für die Abschlußarbeit.
  9. Ernährung – das besondere Essverhalten bei Pflegekinder mit Behinderung – Referentin Uta Rinne exam, Krankenschwester. Wissenswertes und Anleitung zur gesunden Ernährung unter Berücksichtigung der körperlichen und geistigen Behinderung
  10. Tod und Trauer – Referentin B.P. Eilenberger, Seelsorgerin
  11. Trauma und der therapeutische Umgang mit den Auswirkungen eines Traumas – Referentin Helga Jürries, Diplompsychologin
  12. Kommunikation + Selbstsorge – Referentin B.P. Eilenberger, Supervisorin
  13. Kolloquium