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Seelische Behinderung

Hier finden sie Hilfen zur Definition und Klassifizierung seelischer Behinderung als rechtliche Komponente der Jugendhilfe in Abgrenzung zur Sozialhilfe.

Der Begriff der Behinderung war in früheren Jahrhunderten zunächst auf körperliche Beeinträchtigungen bezogen. Dies entsprach einer Gesellschaftsordnung, in der die Lebensbewältigung vorwiegend an die Erfüllung körperlicher Leistungen gebunden war. Im Zeitalter der Industrialisierung wurde dann die geistige Behinderung als solche anerkannt.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verabschiedete man sich in Europa von dem Konzept der Gleichsetzung geistiger und seelischer Beeinträchtigungen (Fegert, 1996). Man hatte erkannt, dass es psychische Krankheiten und Störungen gibt, die bei erhaltener geistiger Fähigkeit auftreten können und für die eine "Schuld" der Betroffenen oder ein offensichtlicher Erziehungsfehler nicht festgestellt werden konnte. Die seelische Behinderung ist somit die jüngste anerkannte Form einer Behinderung (Lempp, 1995).

Der Begriff der Behinderung hängt wesentlich von den Anforderungen ab, die eine Gesellschaft an ihre Mitglieder stellt. Gesetzlich wurde der Begriff erst bedeutungsvoll, nachdem die Hilfe und Betreuung der als behindert bezeichneten Menschen als Gemeinschaftsaufgabe der Gesellschaft anerkannt wurden und nicht mehr alleine die eigenen Familien dafür verantwortlich waren (Lempp, 1995).

Mit der Ablösung des Jugendwohlfahrtsgesetz durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz im Achten Buch des Sozialgesetzbuches (1990) wurden wichtige Neuerungen vorgenommen und den Jugendämtern, mehr als zuvor, unterstützende und therapeutische Aufgaben übertragen. In einer ersten Änderung (1993) wurde schließlich die seelische Behinderung der Jugendhilfe zugewiesen (§ 35a KJHG) (Lempp, 2004). Zuvor war der gesamte Bereich der Behinderungen der Sozialhilfe zugeordnet.

Diese Änderung stellte einen Kompromiss dar und galt als so genannte "kleine Lösung". Die "große Lösung" hätte bedeutet, dass die Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen, also auch für geistig und körperlich behinderte, zuständig gewesen wäre (Erdélyi, 2004). Die Diskussion darüber ist bis heute nicht abgeschlossen. Ein einheitliches Jugendhilfegesetz wäre im Interesse der Kinder und Jugendlichen wünschenswert, entstehen doch durch unterschiedliche Zuständigkeiten häufig Abgrenzungsprobleme, die wiederholt auch zu gerichtlichen Auseinandersetzungen der Behörden untereinander führen. In jedem Fall ist der Vorstoß der Länder Bayern und Baden-Württemberg abzulehnen, die die Kompetenz wieder auf die Bundesländer verlagern wollen. Das würde zu einer unterschiedlichen Regelung und Praxis und damit zu einer unterschiedlichen "Gerechtigkeit" führen (Fegert/ Warnke/ Herpertz-Dahlmann, 2004).

Definition und Formen seelischer Behinderung

Laut § 2 Abs. 1 SGB IX sind Menschen behindert, "wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist". Die zu erwartende seelische Behinderung muss nach entsprechender ärztlicher oder sonstiger fachlicher Erkenntnis mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50% eingeschätzt werden (Lempp, 2004).

Nach Lempp (1995) kann eine Behinderung auf drei Ebenen beschrieben werden:

  1. Auf einer objektiven Ebene wird versucht, das Ausmaß der Beeinträchtigung bei der Lebensbewältigung zu ermessen. 
  2. Die zweite Ebene betrifft das Ausmaß einer möglichen Beziehungsstörung, die durch eine Behinderung zwischen dem betroffenen Menschen und seinen Mitmenschen auftreten könnte. 
  3. Die subjektive Seite einer Behinderung, also wie weit sich ein Betroffener selbst als behindert empfindet, stellt eine dritte Ebene dar.

Im Grunde wäre die subjektive Beeinträchtigung durch eine Behinderung das gerechteste gesellschaftliche Kriterium zur Bewertung von Behinderung. Sie findet aber kaum Berücksichtigung, weil sie objektiv schwer zu erfassen ist und eine hohe Gefahr der Einbildung (Hypochondrie) und des "Missbrauchs" in sich birgt.

Der Begriff der seelischen Behinderung kann nicht scharf abgegrenzt werden. Grundsätzlich können alle psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter zu einer seelischen Behinderung führen. Der Schwerpunkt liegt dabei aber nicht auf der Erkrankung, sondern auf der krankheitsbedingten Beeinträchtigung der Eingliederung in die Gesellschaft.

Seelische Störungen, die eine Behinderung zur Folge haben können, sind nach § 3 der Verordnung zum § 47 BSHG:
1. körperlich nicht begründbare Psychosen
2. seelische Störungen als Folge von Krankheiten oder Verletzungen des Gehirns, von Anfallsleiden oder von anderen Krankheiten oder körperlichen Beeinträchtigungen
3. Suchtkrankheiten
4. Neurosen und Persönlichkeitsstörungen.

Die vom Gesetzgeber beschriebenen seelischen Störungen bilden sich in der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation (ICD 10 Kapitel V (F)) ab (Dilling, 1991). Hier wird zwischen folgenden Gruppen psychischer Störungen unterschieden:
· F0 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
· F1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
· F2 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
· F3 Affektive Störungen
· F4 Neurotische Belastungs- und somatoforme Störungen
· F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen oder Faktoren
· F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
· F7 Intelligenzminderung
· F8 Entwicklungsstörungen
· F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Abgrenzung zu anderen Formen der Behinderung

Die Intelligenzminderung F7 fällt in den Bereich der geistigen Behinderung mit den entsprechenden Ansprüchen an die Sozialhilfe.

Bei den Entwicklungsstörungen ist die Abgrenzung zu anderen Formen der Behinderung gelegentlich schwierig. Entwicklungsstörungen auf motorischer Ebene stellen möglicherweise eher eine körperliche Behinderung dar, wodurch Ansprüche der Sozialhilfe näher liegend sind.

Unter F8 sind unter anderen die so genannten umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten, wie beispielsweise die Legasthenie, aufgeführt. Im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V) sind die Teilleistungsstörungen nicht als Krankheit anerkannt. Eine entsprechende Förderung fällt in den Aufgabenbereich der Schulen (z.B. Runderlass des Schulministeriums von Nordrhein-Westfalen - II a 3.70-20/0-1222/91 vom 19.07.1991). Hat sich aber in Folge der Teilleistungsstörung eine psychische Erkrankung, beispielsweise in Form einer Schulangst oder einer depressiven Störung, entwickelt, kann sich eine seelische Behinderung über den Weg der so genannten sekundären Neurotisierung ausbilden.

Abgrenzungsprobleme zwischen seelischer und geistiger Behinderung können sich bei autistischen Kindern (F8) ergeben. In der Einordnung sollte man sich daher am ehesten an der notwendigen Form der Integrationshilfe für das betroffene Kind orientieren, beispielsweise ob ein Sonderkindergarten für geistig Behinderte in Frage kommt oder eine heilpädagogisch-psychotherapeutische Einrichtung (Lempp, 2004).

Gesetzliche Grundlagen

In Deutschland sind alle Gesetze, die mit der Rehabilitation behinderter Menschen befasst sind, im SGB IX zusammengefasst (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen -, 2001). Mit Inkrafttreten des SGB IX gilt auch die Jugendhilfe als Rehabilitationsträger. Das heißt, dass der Fokus nicht mehr auf der Behinderung liegt, sondern auf dem Status der individuellen Abweichung von dem für das Lebensalter typischen Zustand.

Bei bestehender oder drohender seelischer Behinderung besteht ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von so genannten Eingliederungshilfen. Die gesetzliche Grundlage hierfür ergibt sich aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), § 35a SGB VIII. Anspruchsinhaber sind die Kinder und Jugendlichen selbst. Die Form der Hilfe richtet sich nach dem Bedarf des Einzelnen und kann
1. in ambulanter Form,
2. in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären Einrichtungen,
3. durch geeignete Pflegepersonen und
4. in Einrichtungen über Tag und Nacht sowie sonstigen Wohnformen
geleistet werden.

Die Aufgaben und Ziele der Hilfen, die Festlegung, wer Anspruch auf welche Hilfen hat, und die Art der Leistungen richten sich nach den §§ 39 und 40 BSHG. Bei gleichzeitig zu leistender Hilfe zur Erziehung sollen Einrichtungen, Dienste und Personen in Anspruch genommen werden, die für beide Aufgaben geeignet sind. Grundlage der Hilfegewährung ist die individuelle Einschränkung der Anpassungsmöglichkeiten des Kindes im Bereich des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Auf diesem Hintergrund müssen Eingliederungshilfen, die nach § 35a KJHG gewährt werden, mehr noch als die reinen Hilfen zur Erziehung, individuell auf die konkreten Bedingungen des betroffenen Kindes oder Jugendlichen abgestimmt sein (Lempp, 1995).

Nach § 41 KJHG haben auch junge Volljährige Anspruch auf Hilfe und Nachbetreuung, meist bis zur Beendigung des 21. Lebensjahres.

Die Feststellung der seelischen Behinderung beziehungsweise der drohenden seelischen Behinderung obliegt den Rehabilitationsträgern, also dem Jugendamt. Nach der Definition muss aber für die Feststellung der Behinderung eine Abweichung von der alterstypischen seelischen Gesundheit vorliegen. Dies festzustellen liegt wiederum in den Händen der Fachkräfte des Gesundheitswesens, in erster Linie der Ärzte/innen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder der approbierten Kinder- und Jugendpsychotherapeuten/innen.

In einigen Bundesländern, beispielsweise Nordrhein-Westfalen und Bayern, fallen alle Maßnahmen der Eingliederungshilfen für Kinder bis zu einem Alter von 6 Jahren, unabhängig von der Art der Behinderung, in den Zuständigkeitsbereich der Sozialhilfe. Diese Vorschrift wird landesrechtlich geregelt (Schnapka/ Meyer, 2002).

Wie können die betroffenen Kinder und Jugendliche Eingliederungshilfen erhalten?

Liegt nachgewiesen oder auch nur vermutet bei einem Kind oder Jugendlichen eine seelische Behinderung oder eine drohende seelische Behinderung vor, können die Betroffenen selbst beziehungsweise ihre Sorgeberechtigten bei dem zuständigen Jugendamt einen entsprechenden Antrag auf Eingliederungshilfe stellen. In einem ersten Beratungsgespräch werden dann, nach Kenntnis der Schwierigkeiten der Kinder und Jugendlichen, die möglichen Hilfsangebote erklärt.

Nach Klärung der Zuständigkeit durch das Jugendamt muss die sachlich-fachliche Voraussetzung für die Leitungsgewährung überprüft werden. In der Regel ist hierfür die Vorlage einer fachärztlichen Stellungnahme beziehungsweise eines fachärztlichen Gutachtens erforderlich. Liegt eine solche Stellungnahme oder ein solches Gutachten nicht schon bei Antragstellung vor, muss das Jugendamt dem Antragsteller drei wohnortnahe Gutachter benennen, von denen der Antragsteller dann einen wählen kann.

Das Gutachten stellt fest, ob die seelische Gesundheit des jeweiligen Kindes oder des Jugendlichen mehr als sechs Monate von dem für sein Lebensalter typischen Zustand abweicht. Zur näheren Beschreibung der Erkrankung werden in der Regel die sechs Achsen des multiaxialen Klassifikationsschemas nach ICD-10 (Remschmidt/ Schmidt/ Poustka, 2001) herangezogen. Danach muss festgelegt werden, ob die Problematik aus ärztlicher Sicht durch eine psychische Störung, eine geistige Behinderung oder eine körperliche Erkrankung bedingt ist oder ob eine Mehrfachbehinderung vorliegt. Falls die psychische Störung kombiniert mit einer körperlichen Erkrankung oder geistigen Behinderung auftritt, ist abzuwägen, durch welchen Anteil die Teilhabe am Leben am stärksten beeinträchtigt wird. Das Gutachten beinhaltet auch eine Einschätzung der sozialen Beeinträchtigung und nach Möglichkeit eine konkrete Nennung des Förderungsbedarfs mit Vorschlägen zur Umsetzung der Eingliederungshilfe (Mehler-Wex/ Warnke, 2004).

In einem anschließenden Hilfeplangespräch wird mit allen Beteiligten (Kind/ Jugendlicher, Familie, Experten und gegebenenfalls dem Leistungserbringer, z.B. dem Leiter einer Tagesstätte) ein so genannter Hilfeplan entwickelt und die notwendige Hilfe festgelegt.

Die Entscheidung über die Zuordnung der Betroffenen zum Personenkreis seelisch Behinderter oder von seelischer Behinderung Bedrohter und über Art und Umfang der Maßnahme obliegt alleine dem Jugendamt. Nach § 14 SGB IX muss eine Entscheidung ohne Gutachten innerhalb von drei Wochen, mit Gutachten nach neun Wochen getroffen werden. Aus dem weit gefassten und schwer abzugrenzenden Begriff der drohenden seelischen Behinderung ergeben sich oft Probleme der Zuständigkeit, die zu Entscheidungen auf der Ebene der Verwaltungsgerichte Anlass geben (Lempp, 2004).

Gemäß §§ 91, 92 KJHG müssen sich Kinder oder Jugendliche und deren Eltern sowie junge Volljährige entsprechend ihres Einkommens an den Kosten von stationären oder teilstationären Maßnahmen beziehungsweise den Hilfen durch geeignete Pflegepersonen beteiligen. Für Eingliederungshilfen in ambulanter Form gilt diese Regelung nicht.

Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können sich individuell in den örtlichen Jugendämtern und Sozialämtern oder den landesweit eingerichteten Servicestellen zur Beratung über Maßnahmen und Möglichkeiten der Rehabilitation informieren und beraten lassen.

Ausblick

Eine gut funktionierende Kooperation zwischen Therapeut/innen und Jugendhilfe bildet eine entscheidende Grundlage, um bestehende Barrieren der adäquaten Teilhabe am Leben bei Kindern und Jugendlichen reduzieren und überwinden zu können und ihnen somit eine altersentsprechende Weiterentwicklung zu ermöglichen (Mehler-Wex/ Warnke, 2004). Leider scheinen die anstehenden und diskutierten Neuerungen hier eher eine Verschlechterung zu bringen. In der vorbereiteten Novelle des Kinder- und Jugendhilfegesetz ist vorgesehen, die Aufgabe der Fachkräfte des Gesundheitswesens (Kinder- und Jugendpsychiater/innen; Kinder- und Jugendpsychotherapeuten/innen) auf die Feststellung der zu einer seelischen Behinderung führenden psychischen Störung zu beschränken. Therapieempfehlungen sollen nicht mehr möglich sein. In der Praxis würde das bedeuten, dass bei Eingliederungshilfen für Jugendliche, beispielsweise mit einer schizophrenen Erkrankung, rein pädagogische Maßnahmen konzipiert würden. Die für eine erfolgreiche Rehabilitation notwendigen krankheitsbedingten Besonderheiten würden dabei außer Acht gelassen und der Problematik der betroffenen Kinder und Jugendlichen nicht gerecht.

"Es besteht ... für die Zukunft ... die Aufgabe, eine wohlverstandene umfassende Jugendhilfe für alle Probleme zu schaffen, die aus den verschiedenen sozialen Bereichen während der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen entstehen können, durch ein einheitliches Jugendhilfegesetz, in dem nur noch die Frage gestellt zu werden braucht, welcher Hilfen und Maßnahmen zur Wiedereingliederung bedarf ein Kind, ein Jugendlicher oder ein junger Mensch, ohne gleichzeitig nach dem Kostenträger fragen zu müssen. Nur so sind lange zu Lasten der betroffenen Kinder und Jugendlichen gehende und (darüber hinaus) teure Auseinandersetzungen auf die Dauer zu vermeiden. Es bleibt allerdings eine Aufgabe des Bundes, der Länder und der Gemeinden, für einen entsprechenden Ausgleich der dazu notwendigen Ressourcen zu sorgen." Diese bereits 1995 von Lempp formulierte Aufforderung konnte leider bis heute nicht umgesetzt werden und hat zehn Jahre später unveränderte Aktualität.

Literatur

Dilling, H./ Mombour, W./ Schmidt, M.H.: Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10. Bern (1991)

Erdélyi, P.: § 35a SGB VIII. Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche. Überarbeitete Fassung eines Vortrages, gehalten am 31.08.2000 vor dem Jugendhilfeausschuss des Kreises Coesfeld, aktualisiert nach Inkrafttreten des SGB IX. www.lwl.org (15.09.2004)

Fegert, J.: Was ist seelische Behinderung? Anspruchsgrundlage und kooperative Umsetzung von Hilfen nach § 35a KJHG. 2. Auflage, Münster (1996)

Fegert, J.M./ Warnke, A./ Herpertz-Dahlmann, B.: Hilfen zur Teilhabe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche müssen erhalten bleiben. Editorial. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, im Druck (2004)

Lempp, R.: Begutachtung. In: Eggers, C./ Fegert, J./ Resch F. (Hrsg.): Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters. Heidelberg (2004), S. 285-290

Lempp, R.: Seelische Behinderung als Aufgabe der Jugendhilfe. § 35a SGB VIII. 3. Auflage, Stuttgart (1995)

Mehler-Wex, C./ Warnke, A.: Diagnostische Möglichkeiten zur Feststellung einer seelischen Behinderung (§ 35a SGB VIII). In: Becker-Textor, I./ Textor, M.R. (Hrsg.): SGB VIII - Online-Handbuch. http://www.SGBVIII.de/S81.html (18.09.2004)

Remschmidt, H./ Schmidt, M./ Poustka, F.: Multiaxiales Klassifikationsschema für psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters nach ICD-10 und DSM.IV. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage, Bern (2001)

Schnapka, M./ Meyer, H.: Arbeitshilfen zum einheitlichen Umgang mit dem § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche). Landschaftsverband Rheinland, Dezernat Jugend (2002)

Autoren

Dr. med. Freia Hahn, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen.

Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Aachen, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik

Adresse
Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann/ Dr. med. Freia Hahn
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Universitätsklinikum Aachen
Neuenhoferweg 21
52074 Aachen
Tel.: 0241/8088737
Fax: 0241/8082544
Email: Fhahn@ukaachen.de, bherpertz-dahlmann@ukaachen.de

Quelle: Der Text ist gekürzt. Den vollständigen Text finden Sie unter www.familienhandbuch.de

 


 

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