Erziehungsberatung

Erziehungsberatungsstellen nach § 28 KJHG sind Teil des Systems der Hilfen zur Erziehung und finden sich in allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Sie werden von den unterschiedlichsten Trägern betrieben.

Viele problematische Situationen im Familienleben machen Eltern, aber auch Kinder, oft ratlos. Sie sind scheinbar in einer Sackgasse, aus der sie in manchen Fällen ohne Beratung nicht herausfinden. Erziehungsberatungsstellen sollen genau dort Familien oder einzelne Familienmitglieder beraten. Es soll der Verhärtung von Problemen vorgebeugt und rechtzeitig Lösungen erarbeitet werden.

Erziehungsberatungsstellen können ohne Aufforderung des Jugendamtes aufgesucht werden. Oftmals werden Eltern auch in den Beratungsgesprächen im Jugendamt auf die Existenz von Erziehungsberatung hingewiesen. Beratungsgespräche werden immer mit der notwendigen Diskretion, ohne Weitergabe persönlicher Daten, geführt.

In Beratungsstellen arbeiten Psychologen/innen, Pädagogen/innen und manchmal auch Ärzte/innen.