Amtsermittlungsgrundsatz

Für die Verfahren vor den Familien- oder Vormundschaftsgerichten gilt der Amtsermittlungsgrundsatz. Das bedeutet, dass der Richter von sich aus die notwendigen Ermittlungen anstellen muss. Hierzu gehört unter anderem, die notwendigen Anhörungen durchzuführen, Zeugen zu laden, Beweise zu sammeln und Gutachten anzufordern. Da der Richter aber nicht von sich aus alle wichtigen Tatsachen kennen kann, die bei der Aufklärung der Sachlage weiterhelfen, können dem Gericht Anregungen gegeben werden.