Zum Tode von Ann Gibson

Am Tag nach dem 3. FAS-Symposium und am Vorabend des Weltkindertages verstarb im Alter von 49 Jahren eine wundervolle Kämpferin für das Wohl der mit Alkoholschäden geborenen Kinder und deren Familien. Ann Gibson, selbst betroffene Pflegemutter eines alkoholgeschädigten Kindes, gründete FASworld, um Pflege-, Adoptiv- und leiblichen Eltern von Kindern mit dem fetalen Alkoholsyndrom (FAS) zu helfen und zu unterstützen, gleichzeitig aber auch um die Gesellschaft auf FAS aufmerksam zu machen. An der Universität in Wisconsin hatte Ann Gibson einen Kurs als „FAS Spezialistin und Beraterin“  erfolgreich abgeschlossen und konnte nun mit ihrem Wissen Ämtern, Behörden, Eltern und Interessierten zur Seite stehen.

Anfang 1999 hatte Ann Gibson die Idee eine weltweite Initiative ins Leben zu rufen, um die ganze Welt auf FAS aufmerksam zu machen, in der Hoffnung, die Zahlen der mit FAS geboren Kinder zu senken und mehr Verständnis für die von FAS betroffenen Menschen zu gewinnen. Mittlerweile gehören viele Länder FASworld an, darum trauert nicht nur FASworld Deutschland, sondern auch FASworld Gruppen in Kanada, Luxemburg, Polen, England, Irland und viele andere Nationen um Ann Gibson. Kondolenzschreiben aus der ganzen Welt gehen auf der Homepage: www.fasworld.de ein. Sie zeigen auf, wie sehr diese engagierte und couragierte Frau weltweit geschätzt wird.

Am 18. September 2004 wurde ein Traum von Ann Gibson Realität. FAS-Europe, ein Zusammenschluss der europäischen FASworld Gruppen, wurde im Anschluss an das 3. FAS-Symposium gegründet.

Ann würde sich über Blumen oder eine Spende zugunsten der neu gegründeten „Ann Gibson Stiftung“ auf das Konto Nr. 141802600 bei der Dresdner Bank, BLZ 210 800 50, freuen.

Für FASworld Deutschland

Gisela Michalowski