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Das Spektrum der Beeinträchtigungen reicht von leichten Konzentrationsproblemen bis zu starken Schäden in der geistigen und motorischen Entwicklung, Wachstumsstörungen und Gesichtsfehlbildungen.

Pflegeeltern haben häufig Schuldgefühle.

„Die Diagnose wird so gut wie nie direkt nach der Geburt gestellt, sondern manchmal erst Jahre später, wenn die Pflegeeltern verzweifelt zu uns kommen, weil sie sich nicht mehr zu helfen wissen“.
Eine Therapie für angeborene Hirnschäden gibt es nicht, aber: „Für die Pflegeeltern ist die Diagnose schon eine Therapie“, sagt Spohr. „Sie fühlen sich nicht mehr schuldig, dass sie ein Pflegekind genommen haben und unfähig sind es zu erziehen.“ 95 Prozentalkoholgeschädigter Kinder leben in Pflegefamilien, weil ihre leiblichen Eltern sie vernachlässigten.

10.000 Kinder sind jedes Jahr in Deutschland betroffen.

Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft ist in Deutschland die häufigste Ursache für körperliche und geistige Schäden bei Kindern. Das berichtete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und riet werdenden Müttern, ganz auf Alkohol zu verzichten. Die Zahlen schwanken zwischen 3000 und 10.000 vom Fetalen Alkohol-Syndrom (FAS) betroffenen Kindern in Deutschland pro Jahr. Alkohol führt in 2000 Fällen zu schweren Störungen. Dazu zählen Gesichtsfehlbildung, Wachstumsstörungen im Mutterleib und auch nach der Geburt oder starken Schäden in der geistigen und motorischen Entwicklung.

„Den Frauen muss klar sein: Jeder Schluck Alkohol ist Gift für das Kind.“

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