Entwicklungskalender

Mit diesem Kalender können Sie die Entwicklungsschritte eines Kindes bis zum 18. Lebensmonat nachvollziehen.

Der Entwicklungskalender der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung soll Ihnen viele Monate lang eine Hilfe sein. Er informiert Sie über die wichtigsten Entwicklungsschritte und gibt Ihnen nützliche Hinweise.

Nehmen Sie die Angaben bitte nicht auf die Woche genau. Jedes Kind entwickelt sich anders. Abweichungen von gut einem Monat sind durchaus normal. Erst wenn Ihr Kind zwei Monate „zurückliegt“ oder mehrere Auffälligkeiten zusammenkommen, dann drängt die Zeit, zum Kinderarzt zu gehen. Für Sie als Mutter oder Vater ist es jedoch oft nicht leicht, Störungen festzustellen, weil Ihr Kind vielleicht einen ganz gesunden Eindruck macht. Deshalb kann solcher Kalender den Kinderarzt nicht ersetzen.

Entwicklung Ihres Kindes nach der Geburt …

Wenn Ihr Kind auf dem Rücken liegt, bewegt es bei gerade gehaltenem Köpfchen die Arme und Beine gleichmäßig. In der Bauchlage dreht es von allein den Kopf zur Seite. Im Stand – natürlich gut festgehalten – bewegt Ihr Baby die Beine, als wollte es schreiben. Die Hände sind zur Faust geschlossen, Arme und Beine gebeugt. Bei Berührung machen Hände und Füße Greifbewegungen. Manchmal wird es tiefklingende Laute von sich geben.

… und was Sie tun sollten

Um die allererste Untersuchung brauchen Sie sich in der Regel nicht zu kümmern. Sie wird unmittelbar nach der Geburt vom Kinderarzt durchgeführt. Die zweite ist für den 4. oder 5. Lebenstag vorgesehen. Sollten Sie mit dem Baby dann zu Hause sein (nach Hausgeburt oder ambulanter Geburt), ist es ganz wichtig diese Untersuchung einzuplanen. Zu dieser Untersuchung kommt der Kinderarzt auch zu Ihnen. Rufen Sie ihn am 4. oder 5. Tag an. Dabei werden auch Untersuchungen zur Früherkennung von Stoffwechselerkrankungen vorgenommen. Viele Informationen über die Gesundheit Ihres Kindes, das Stillen, die Babypflege und über seine Bedürfnisse gibt Ihnen die Broschüre „Das Baby“. Sie bekommen sie kostenlos von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln.
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 1. Monats …

Jetzt beginnt es, seinen Kopf aus der Bauchlage für kurze Zeit zu heben. In Ihren Armen sitzend kann es seinen Kopf einen Moment aufrecht halten. Hat Ihr Baby eine Hand ergriffen, führt es diese unwillkürlich zum Mund. Das gleiche geschieht häufig mit der eigenen Hand. Es reagiert aufmerksam auf Stimmen und Geräusche und schaut gerne in das Gesicht von Mutter oder Vater. Einem bewegten Spielzeug folgt es mit den Augen in horizontaler Richtung. Der Kontakt zur Umwelt erwacht.

… und was Sie tun sollten

Beschäftigen Sie sich so oft wie möglich mit Ihrem Baby, spielen Sie mit ihm, sprechen Sie viel mit ihm, auch wenn es die Worte selbst noch nicht versteht. Nehmen Sie es öfter in den Arm, vor allem wenn es schreit, und streicheln Sie es. Für die gesunde Entwicklung ist es wichtig, daß sich Ihr Kind auf Ihre liebevolle Zuwendung verlassen kann. Wenn Sie Fragen zum Stillen oder zur Babypflege haben, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt bei der jetzt anstehenden 3. Untersuchung darüber.

Termin für 3. Früherkennungs-Untersuchung beim Kinderarzt vereinbaren!
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 2. Monats …

Wenn Sie es zum Sitzen aufrichten, ist der Rücken straffer und weniger gerundet. Dabei kann der Kopf bis zu 5 Sekunden aufrecht bleiben, wenn auch noch sehr unsicher. In Bauchlage hebt es den Kopf um etwa 45 Grad an und kann ihn etwa 10 Sekunden oben halten. Jetzt zieht das Baby in dieser Lage die Knie nicht mehr an den Bauch, sondern streckt sich mehr in der Hüft-Gesäß-Partie. In Rückenlage strampelt es kräftig mit den Beinen. Auf das Lächeln der Erwachsenen antwortet das Baby jetzt ebenfalls mit Lächeln, allerdings noch ein bißchen flüchtig.

… und was Sie tun sollten

Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über die für Ihr Kind notwendigen Schutzimpfungen. Ab dem 3. Lebensmonat sollte die erste Diphterie-Wundstarrkrampf-Keuchhustenimpfung (DPT) sowie die erste Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, außerdem die Impfung Hämophilus influenzae Typ b (Hib) erfolgen, die u.a. vor einer Hirnhautentzündung schützen soll. In diesem Zeitraum sollte auch die erste Impfung gegen Hepatitis B durchgeführt werden. Sind Sie oder Ihr Mann von Allergien betroffen? Dann ist es besonders wichtig, daß Sie Ihr Baby bis zum 6. Monat stillen. Sie können dadurch verhindern, daß Ihr Kind frühzeitig eine Allergie entwickelt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Auch Tabakrauch wirkt sich auf die Entwicklung von Allergien ungünstig aus.
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 3. Monats …

Liegt es auf dem Bauch, kann es sich auf die Unterarme stützen und damit Kinn und Schultern leicht abheben. Aus der Bauchlage heraus hält es auch den Kopf schon gut eine Minute lang oben. In Ihren Armen sitzend hält es den Kopf ohne Hilfe nur rund eine halbe Minute. Auf der Seite liegend rollt sich Ihr Baby von alleine auf den Rücken. Ein Spielzeug wird jetzt auch vertikal verfolgt. Das Baby beginnt zu plappern und spontan Laute zu bilden. Auch das Lächeln kommt jetzt manchmal spontan. In jedem Fall reagiert Ihr Baby auf Ihr Lächeln oder Ihren freundlichen Zuspruch sehr deutlich. Es kann nun besser greifen und hält beispielsweise eine Rassel für kurze Zeit fest.

… und was Sie tun sollten

Wenn die Faust Ihres Babys jetzt noch fast dauernd geschlossen ist, kann das ein Hinweis auf eine hirnorganische Bewegungsstörung sein. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt bei der „U 4“ darüber. Jetzt können Sie mit Ihrem Baby schon schwimmen gehen. Dabei geht es mehr um die Bewegung als um richtiges Schwimmen. Das können Kinder jetzt noch nicht. Erkundigen Sie sich in Schwimmbädern über „Baby-Schwimmen“. Auch die ersten Gymnastikübungen sind ein gutes Bewegungstraining. Aber bitte nur nach Anleitung – siehe 5. Monat.

Bei der 4. Untersuchung die ersten Impfungen vorsehen!
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Entwicklung Ihres Kindesbis Ende des 4. Monats …

Wenn es auf dem Rücken liegt, strampelt es lebhaft und bewegt sich frei und locker. In der Bauchlage stützt sich das Baby jetzt sicher auf den Unterarmen ab. In der Schwebelage hebt es den Kopf kräftig an und kann die Beine strecken. Richten Sie es zum Sitzen auf, bringt es den Kopf mit hoch, hält ihn aufrecht und dreht ihn nach beiden Seiten. Das Baby kann einen etwas entfernten Gegenstand mit den Augen verfolgen und beginnt danach zu greifen. Hat es ein Spielzeug in der Hand, hält es dieses gut fest und dreht es nach allen Seiten. Es wird oft vor Vergnügen quietschen und Laute von sich geben…. und was Sie tun solltenJetzt ist es wichtig, mögliche Hörstörungen zu erkennen. Machen Sie dafür den einfachen „Seidenpapier-Test“. Rascheln Sie seitlich vom Kopf des Kindes (es soll Sie nicht sehen) mit Seidenpapier. Der Abstand soll dabei etwa 20 bis 30 cm zum Ohr betragen. Das Baby wird in der Regel seinen Kopf in die Raschelrichtung bewegen. Wichtig sind natürlich ein ruhiger Raum und keine Ablenkung durch andere Personen. Sie können den Test wiederholen, sollten aber schon bei leisestem Zweifel mit Ihrem Kinderarzt darüber sprechen.
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 5. Monats …

Richten Sie das Baby zum Sitzen auf, bemüht es sich von allein, sich weiter aufzurichten und kann sich ausbalancieren. Legen Sie Ihr Kind öfter auf den Bauch. Aus der Bauchlage heraus fängt es an, sich auf die geöffneten Hände zu stützen. Es kann auch auf dem Bauch „schwimmen“, also, ohne sich abzustützen, schaukeln. Wenn es hingestellt wird, stemmt es sich mit den Zehen gegen die Unterlage. Es greift nach Spielzeug und steckt es in den Mund. Sprechenden Personen wendet sich Ihr Baby jetzt deutlich zu und lernt, zwischen Gesichtsausdruck und Tonfall zu unterscheiden.

… und was Sie tun sollten

Machen Sie mit ihrem Baby Gymnastik, Anleitungen gibt Ihnen die Broschüre „Das Baby“ oder Ihr Kinderarzt. Bewegungsübungen sorgen für eine gute Durchblutung, stärken die Muskeln, regen den Stoffwechsel an und machen Ihr Kind widerstandsfähiger. Achten Sie jedoch bitte auf die Anleitungen, und denken Sie daran: Ihr Baby soll Spaß an der Sache haben. Falsche Bewegungen oder Überanstrengungen schaden mehr, als sie nützen.

Zeit für weitere Impfungen!
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 6. Monats …

In der Bauchlage stützt es sich jetzt mit gestreckten Armen ab. Heben Sie seine Unterlage leicht an, wird es sich kräftig entgegenstemmen, um sein Gleichgewicht zu halten. In der Rückenlage rollt sich das Baby von einer Seite auf die andere. Daher sollten Sie es nicht allein auf dem Tisch, Wickeltisch oder Sofa liegenlassen. Wenn Sie es zum Sitzen aufrichten, bringt es den Kopf sofort hoch und hebt gleichzeitig die Beine von der Unterlage. Im Sitzen stützt es sich auch mit den Armen ab und hält den Kopf jetzt sehr sicher. In der Schwebelage sind Beine und Rücken gestreckt, der Kopf wird hochgehalten. Ihr Baby beginnt mit der Hand-Fuß Koordination, das heißt, es versucht seinen Zeh zu greifen und mit ihm zu spielen. Fällt ein Spielzeug vom Tisch, wird Ihr Baby ihm interessiert nachschauen. Liegt es in Reichweite, wird es von allein danach greifen und es vielleicht von einer Hand in die andere nehmen.

… und was Sie tun sollten

Zwischen dem 6. und 7. Lebensmonat ist es Zeit für die 5. Früherkennungs-Untersuchung. Wenn bei der letzten Vorsorgeuntersuchung (U 4) mit den Impfungen begonnen wurde, sollte zu diesem Termin die erste Wiederholungsimpfung erfolgen. Hinweise auf Fehlentwicklungen sind jetzt für den Kinderarzt unter anderem die sogenannte Froschhaltung oder eine steife Streckstellung der Beine, keine Kopfkontrolle oder kein gezieltes Greifen mit der ganzen Hand. Er wird Sie fragen, ob Ihr Baby aufmerksam ist und sich für angebotenes Spielzeug interessiert.

Unbedingt Termin vereinbaren!
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 7. Monats …

Es kann sich jetzt selbst vom Rücken auf den Bauch drehen. Aus dieser Lage heraus kann es mit einer Hand nach einem Spielzeug greifen und sich mit der anderen Hand abstützen. Es kann nun auch ohne Ihre Hilfe sitzen. Wenn Sie das Baby auf eine harte Unterlage stellen, fängt es an zu „tänzeln“. Es beugt die Knie, geht in die Hocke und stößt dann die Beine federnd ab. Ihr Baby spielt gerne mit seinen Füßen und steckt sie auch in den Mund. Ein anderes beliebtes Spiel ist jetzt „Verstecken“, beispielsweise unter einem Tuch. Das Baby macht sich mit Silben-Ruflauten bemerkbar und beginnt zu „fremdeln“, das heißt, Fremden gegenüber scheu und abweisend zu sein. Es möchte jetzt auch Gegenstände ergreifen, die außerhalb seiner Reichweite liegen.

… und was Sie tun sollten

Ihr Kind möchte immer Ihre Nähe spüren, Sie sehen können. Nehmen Sie es deshalb mit in den Raum, in dem Sie beschäftigt sind. Jedenfalls dann, wenn es wach ist. Und lassen Sie es niemals allein in der Wohnung. Auch dann nicht, wenn es schläft.

Bitte „U 5“ und Wiederholungsimpfung nicht verpassen !
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 8. Monats …

Auf dem Rücken liegend dreht es sich ohne fremde Hilfe auf den Bauch. In Bauchlage stützt es sich ab mit gestreckten Armen und geöffneten Händen. Dabei kann es sogar das Gesäß leicht anheben. Ärzte nennen das den „Vierfüßlerstand“. Auf dem Bauch beginnt das Baby mit dem „Robben“, eine Vorstufe des Krabbelns. An einem Möbelstück kann es sich zum Knien hochziehen. Wenn es sitzt, hält es den Rücken gerade und stützt sich sicher zur Seite ab. Beim Spielen wird es in jede Hand ein Klötzchen nehmen und damit hantieren. Es beginnt jetzt auch, aus der Hand zu essen und aus der vorgehaltenen Tasse zu trinken.

… und was Sie tun sollten

Ihr Baby bekommt in dieser Zeit Zähnchen und ist außerdem anfällig für Infektionskrankheiten. Machen Sie deshalb für Fieber, Husten, Durchfall, Krämpfe oder andere Krankheitszeichen nicht allein die wachsenden Zähne verantwortlich. Dahinter stecken eher Infektionskrankheiten, und diese müssen in jedem Fall vom Kinderarzt behandelt werden.
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 9. Monats …

Es kann jetzt schon mehr als eine Minute lang frei sitzen und sich dabei nach vorn beugen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Es beginnt zu krabbeln. Ärzte sprechen von „robben“, weil die Füße an der Bewegung nicht beteiligt sind. Gegenstände ergreift es jetzt mit Daumen und Zeigefinger, zunächst im sogenannten „Scherengriff“. An den Händen gehalten steht das Baby gut eine halbe Minute lang gerade, wobei die Fußsohlen voll belastet werden. Lassen Sie das Baby aus der Tasse trinken, wird es Ihnen helfen, sie zu halten. Das Plappern wird nun im Tonfall abwechslungsreicher und das Kind lallt Silben hintereinander. Auch das Spielen wird vielseitiger. Ihr Kind läßt Gegenstände absichtlich fallen oder greift nach einem Spielzeug, das Sie vor seinen Augen in einen Kasten gelegt haben.

… und was Sie tun sollten

Spielen Sie so oft es geht mit Ihrem Kind und gehen Sie dabei auf seine Möglichkeiten ein. Es liebt beispielsweise, etwas fallen zu lassen, und freut sich, wenn Sie es aufheben. Dieses Spiel kann endlos Spaß machen. Wiederholen Sie auch die Gebärden Ihres Kindes, antworten Sie auf sein Geplapper. Sie sind für Ihr Kind wie ein Spiegel, und wenn es sich darin wiederfindet, ist das gut für seine gesamte Entwicklung.
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 10. Monats …

Es schaukelt jetzt auf allen Vieren, ohne dabei umzufallen. Aus der Bauchlage setzt es sich von allein auf. Aus der Rückenlage gelingt das zuerst nur, wenn sich Ihr Kind an Möbeln oder am Bettgitter festhält. An der Hand oder durch eigenes Festhalten an Möbelstücken kann es schon für eine kurze Weile stehen. Mit dieser Unterstützung gelingt es auch, sich aus dem Sitz zum Stehen hochzuziehen. Langsam klappt auch das Krabbeln. Jedenfalls kommt Ihr Kind in Bauchlage vorwärts. Gesten und Gebärden von Erwachsenen werden mit einfachen Bewegungen nachgeahmt und beantwortet. Das Kind greift jetzt auch im „Pinzettengriff“.

… und was Sie tun sollten

Loben Sie Ihr Kind häufig, denn es beginnt langsam zu verstehen, was das bedeutet. Das können Sie an seinen nachahmenden Gesten und Lauten erkennen. Bremsen Sie den wachsenden Entdeckungsdrang Ihres Kindes nicht mit einem Laufstall. Als Hilfsmittel ist er sicher sinnvoll, aber nicht als Dauereinrichtung.

Die 6. Früherkennungs-Untersuchung einplanen!
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 11. Monats …

Jetzt krabbelt es bereits mit großer Sicherheit durch die ganze Wohnung und zieht sich an den Möbeln selbständig hoch. An der Hand macht es die ersten unsicheren Schritte. Im Stehen kann es bei gutem Halt einen Fuß hochheben, ohne umzufallen. Es plappert laufend vor sich hin. Seine Gefühle kann das Kind jetzt auch schon durch Umarmen ausdrücken.

… und was Sie tun sollten

Die Unfallgefahren steigen. Denken Sie an alles, was Ihr Kind herunterziehen kann und womit es sich verletzen könnte. Ein Ratgeber für die Sicherheit Ihres Kindes ist die „Sicherheitsfibel“, die Sie kostenlos anfordern können bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln.

Vergessen Sie nicht die 6. Untersuchung zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat. Bei diesem Termin wird der Arzt die noch ausstehenden Impfungen (siehe U 4 und U 5) durchführen und die nächsten Impftermine besprechen (vor allem die Masern-Mumps-Röteln-Impfung ab 15. Monat).
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Entwicklung Ihres Kindes bis Ende des 12. Monats …

Bis zu seinem 1. Geburtstag wird es an einer Hand laufen, vielleicht macht es die ersten Schritte sogar ganz auf eigenen Füßen. Es kann sich seitwärts gut mit der einen Hand festhalten und mit der anderen einen Gegenstand aufheben. Mühelos setzt es sich hin und kommt mit einer Seitwärtsdrehung auf alle viere. Ihr Kind reagiert jetzt auf seinen Namen und versteht kleine Aufforderungen. Der Sprachschatz umfaßt jetzt zwei Worte.

… und was Sie tun sollten

Sollte Ihr Baby kein Lauf oder Sprachgenie sein, Ihr Kinderarzt aber bestätigen, daß alles in Ordnung ist, lassen Sie Ihrem Kind etwas Zeit. Mit Bewegungsübungen – wie Schwimmen und Gymnastik – und mit liebevoller Unterhaltung – wie Spielen, Sprechen, Singen, Gegenstände zeigen und erklären – können Sie selbst die Entwicklung Ihres Kindes fördern. Wichtig ist jedoch, keinen Druck auszuüben, weil das eher gegenteilige Folgen haben kann.
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Entwicklung Ihres Kindes im 13. – 15. Monat …

Es kann jetzt frei stehen und lernt, ohne Hilfe sicher zu gehen. Dabei kann es allerdings noch nicht um Ecken herum laufen oder plötzlich stehenbleiben. Beim Spiel fängt es an, Würfel aufeinanderzusetzen oder einen Ball zu rollen. Seine Babysprache umfaßt jetzt mehrere Wörter, die recht gut zu verstehen sind und sich auf vorhandene Personen oder Sachen beziehen.

… und was sie tun sollten

Lassen Sie Ihr Kind ab dem 15. Monat gegen Masern, Mumps und Röteln impfen.
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Entwicklung Ihres Kindes im 15. – 18. Monat …

Nun sind Treppen kein Hindernis mehr. Wenn es sich festhält, kann das Kind hinauf und hinunter steigen. Beim Laufen kann es einen Gegenstand tragen oder ein Spielzeug hinter sich herziehen. Es entdeckt den Spaß am Klettern. Beim Spielen hat Ihr Kind jetzt mehr Ausdauer. Mit zwei, drei Klötzchen versucht es, einen Turm zu bauen. Ein Bilderbuch wird aufmerksam betrachtet. Auch das Trinken aus der Tasse schafft es ebenso allein wie das Essen mit dem Löffel.

… und was Sie tun sollten

Bringen Sie den Impfpaß zur 7. Früherkennungs-Untersuchung mit. Der Arzt prüft, ob alle empfohlenen Impfungen durchgeführt worden sind.

Noch vor dem 2. Geburtstag : 7. Untersuchung!