Willkommen auf der Seite des Fachzentrums für Pflegekinderwesen Sachsen-Anhalt. Dem Internetmagazin für Pflegefamilien.
Aktuelles
Pflegeeltern braucht das Land!!!
Die Volksstimme Magdeburg veröffentlichte am 13.01.2012 einen ausgezeichneten Artikel über Pflegeeltern.
Lesen Sie hier ein paar kurze Ausschnitte des Artikels:
„Jedes Kind braucht ein Zuhause und liebevolle Eltern. Für Mädchen und Jungen, die ihre Familie verlassen müssen, könnte jedoch zukünftig immer öfter nur der Weg ins Heim bleiben. Pflegeeltern warnen, dass bald niemand mehr Kinder bei sich aufnimmt, wenn sich an den Pflegebedingungen nichts ändert.
„Die Wahrheit sieht anders aus: Pflegeeltern sind nicht angestellt, sondern ehrenamtlich tätig und erhalten neben dem gesetzlich festgelegten Unterhalt lediglich eine Aufwandsentschädigung von derzeit rund 200 Euro im Monat - sind aber rund um die Uhr für ihre Schützlinge da. Das verdiene hohe Anerkennung und Unterstützung.“
Hier können Sie den ganzen Artikel einsehen.
3. Kurs für Fachkräfte 2011 wurde erfolgreich abgeschlossen
Fortbildung für Beratung Therapie, Supervision im Kontext Pflegefamilie
Wir gratulieren allen Teilnehmern
Diese Qualifizierung befähigt Fachkräfte professionelle und feldkompetente Beratungskonzepte für Pflegefamilien zu entwerfen. Therapie in Pflegefamilien erfolgreicher zu leisten, ist ein weiteres Anliegen. Pflegefamilien zu beraten und mit Ihnen therapeutisch zu arbeiten bedarf besonderer Kenntnisse, diese werden hier erworben. Das FZP hat ein Konzept zur Beratung und Therapie in und für Pflegefamilien entwickelt. Die Teilnehmer können im Kurs eigene Ideen entwickeln und sich anschließend durch die regelmäßige Teilnahme an Intervisionsgruppen und Einzelsupervision zum zertifizierten Pflegeelternberater weiter qualifizieren.
Anmeldungen für Kurs IV 2012 hier
Bund und Länder haben sich geeinigt

Bundestag und Bundesrat haben am 15. und 16. Dezember 2011 dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) zugestimmt, sodass dieses zum 1. Januar 2012 in Kraft treten kann. Das DIJuF hat eine Zusammenfassung über die Neuerungen dargestellt, die das BKiSchG mit der Einführung des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) bringt.
Die Zusammenfassung erhalten Sie hier.
Bundeskinderschutzgesetz (BuKiSchG) wid im Vermittlungsausschuss beraten
Die Bundesregierung hat den Vermittlungsausschuss angerufen welcher am 14. Dezember tagen will. Am 14. Dezember ab 12 Uhr werden im Vermittlungsausschuss 5 Gesetzesvorlagen beraten, das BuKiSchG befindet sich auf Platz 5.Sollte das Gesezt nicht wie vorgesehen durchgenommen werden, kann das Gesetz nicht am 01. Januar 2012 in Kraft treten.
Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Neuer Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindermissbrauchs zum 1. Dezember 2011 ernannt
Johannes-Wilhelm Rörig, Ministerialdirigent im Bundesfamilienministerium, Unterabteilungsleiter in der Kinder- und Jugendabteilung, wird ab 1.12.2011 die Nachfolge von Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D. und Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs übernehmen. Herr Johannes-Wilhelm Rörig verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendpolitik und des Kinderschutzes.
mehr Informationen erhalten Sie hier
Bundesrat stimmt Bundeskinderschutzgesetz (BuKiSchG) nicht zu

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bekam nach Vorlage des neue Bundeskinderschutzgesetz am 25. November im Bundesrat keine Mehrheit der Stimmen. Die Länder konnten sich nicht auf die Anrufung des Vermittlungsausschusses verständigen, so dass das Gesetz blockiert ist.
Das Gesetz sah Regelungen zum Schutz von Kindern in folgenden Bereichen vor:
- Frühe Hilfen und Netzwerke für werdende Eltern
- Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen
- Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe
- Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger zur Informationsweitergabe an das Jugendamt
- Regelung zum Hausbesuch
- Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe
Durch die Blockadehaltung einiger Länder können diese Regelungen nun nicht in Kraft treten.
mehr Informationen erhalten Sie hier
Überregionale Seminare 2011
"Pflegekinder in familiengerichtlichen Verfahren - Rechte und Pflichten von Pflegeeltern"
Referenten:Thomas Krille, Volker Henneicke
Termin: 26. November 2011; 10.00 - 17.00 Uhr;
Veranstaltungsort:
Evangelischer Studentengemeinde Halle, Puschkinstr. 27,
06108 Halle/ Saale
Anmeldung: Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
telefonisch unter 03471/ 37 40 00
Ansprechpartnerin: Frau Meyer
Entdecken, Forschen, Dokumentieren -
Interessant für Pflegeelternvereine
![1259077_untitled[1].jpg](http://www.fzpsa.de/bilder-startseite/1259077_untitled-1.jpg)
Biografiearbeit oder Orten ein Geheimnis entlocken. Auch für Pflegekinder ist das eine interessante und anspruchsvolle Aufgabe. Machen Sie Mut und machen Sie mit. Als Verein können Sie die jungen Menschen unterstützen.
Das Jugendprogramm "Zeitensprünge" der Stiftung Demokratische Jugend bietet Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren die Möglichkeit sich mit den historischen Ereignissen ihrer unmittelbaren Umgebung auseinanderzusetzen. Sie können ihre erforschten Ergebnisse in Form von Broschüren, Filmen, Fotobänden, PowerPoint-Präsentationen, Ausstellungen, usw. präsentieren. Für die Umsetzung der Projekte können die Jugendlichen bis zu 1.250,00 Euro beantragen. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann sollten Sie sich bewerben.
Mehr Informationen über das Jugendprogramm und alle notwendigen Unterlagen erhalten Sie hier.
Bundestag verabschiedet das Bundeskinderschutzgesetz (BuKiSchG)

Am 26.Okt. wurde durch den Bundestag das BuKiSchG verabschiedet im Rahmen des von der CDU/FDP-Fraktion eingebrachten Antrag.
Am 25.Nov. wird der Bundesrat über das Gesetz abstimmen
Inhalte des BuKiSchG:
- Frühe Hilfen und Netzwerke für werdende Eltern
- Stärkung des Einsatzes von Familienhebammen
- Ausschluss einschlägig Vorbestrafter von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe
- Befugnisnorm für Berufsgeheimnisträger zur Informationsweitergabe an das Jugendamt
- Regelung zum Hausbesuch
- Verbindliche Standards in der Kinder- und Jugendhilfe
hier finden Sie das verabschiedete Gesetz
Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff spricht das Grußwort zur Eröffnung der bundesweiten Fachtagungsreihe am 12. Oktober in Magdeburg
FACHTAGUNG - "Ich werde es sagen!" Jungen als Opfer Sexualisierter Gewalt - Magdeburg
alle Information zur Anmeldung erhalten Sie hier
Empfehlungen zur medialen Berichterstattung über Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Zu ihrer Information stellen wir Ihnen einen Flyer, der deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung vor.Der Kontakt mit der Presse und anderen Medien ist oft eher gefürchtet, als diese sich als nützlich erweisen. Dieser Flyer soll helfen, Journalisten deren Verantwortung ins Bewußtsein zu rufen. Als Aufklärung gegen Vorurteile und falsche Phantasien mag diese Information eine Anregung bieten. hier
Sachstand Bundeskinderschutzgesetz nach 1. Beratung im Bundestag

am 06.07.2011 wurde das Bundeskinderschutzgesetz im Bundestag zum ersten Mal beraten.
Zu Ihrer Information der aktuelle Sachstand, zusammengefasst vom Diakonie-Bundesverband
Wesentliche Inhalte der Stellungnahme der Bundesregierung:
-
- Die Forderungen des Bundesrates zu Verbesserungen im Gesundheitswesen werden abgelehnt.
- Die Bundesregierung hält an den verbindlichen Vorgaben in §79a SGB VIII zur Qualität fest.
- Die Änderungsvorschläge der Länder zum Bundeszentralregister werden abgelehnt.
- Der Bundesrat bittet um Aufnahme von Bestimmungen zum Schutz behinderter Kinder und Jugendlicher in das SGB IX, die Bundesregierung lehnt dies ab.
Unter diesem Link können Sie das Wortprotokoll der Plenarsitzung abrufen. http://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/plenarprotokolle/17118.pdf
9. Jugendengagementwettbewerb
Aufgepasst!!! – Gefragt sind hier alle interessierten Pflegeelternvereine und -verbände sowie Akteure rund um das Pflegekinderwesen:
Am 1.7.2011 startet der 9. landesweite Jugendengagementwettbewerb von „Freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt“. Engagierte Jugendliche aus Sachsen-Anhalt im Alter von 12 bis 27 Jahren können Preisgelder oder Sonderpreise in Höhe von 5.000 € und viel Anerkennung gewinnen, denn ihr Einsatz für einen guten Zweck wird hier belohnt.
Bis zum 31. Januar 2012 können Einzel- und Gruppenbewerbungen aus den Bereichen Umwelt, Sport, Kultur, Soziales und Projekte eingereicht werden. Die Unterlagen und weitere Infos gibt es im Internet unter www.freistil-lsa.de oder telefonisch 0345/6856857.
Ziel des Wettbewerbs ist es, aufzuzeigen wie vielseitig das Engagement von Jugendlichen wie Euch in Sachsen-Anhalt ist. Dieses zu würdigen, die Engagementförderung von Jugendlichen voranzutreiben, neue Impulse und Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit zu geben, denn Euer Einsatz für Andere ist sehr wichtig. Dies unterstützt auch in diesem Wettbewerbsjahr unser Schirmherr und Minister für Arbeit und Soziales, Norbert Bischoff.
Weitere Infos zum Wettbewerb erhalten Sie hier.
Liebe Pflegeeltern,
Kinderschutz erstreckt sich auch auf den Medienkonsum unserer Kinder und Jugendlichen.
Wissen wir wirklich, was sie sich anhören, vor allem wenn sie älter werden?
Wissen unsere Pflegekinder welche Art Musik sie hören?
Was schadet ihnen, wo ist die Grenze zur Abgrenzung von den Erwachsenen, was darf ich tollerieren?
Eine klare Position hat das Amtsgericht Halle bezüglich einer Musikgruppe bezogen.
Der Beschluss bietet auch Pflegeeltern eine Orientierungshilfe, wenn Sie mit Ihren Jugendlichen ins Gespräch kommen wollen oder diese Art von Musik aus dem Zimmer Ihres Sprösslings zu hören ist.
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf diesen Beschluss des Amtsgerichts Halle hinweisen:
Aufgrund des Verdachts der Volksverhetzung wurde die CD „Den Ahnen zum Gruße“ der Gruppe „Death and Glory“ beschlagnahmt.
Weitere Details des Beschlusses erhalten Sie hier.
Das fetale Alkoholsyndrom - Die 100% vermeidbare Tragödie
Am 07.05.2011 war Prof. Spohr in Halberstadt
Professor Hans-Ludwig Spohr leitet an der Berliner Charitè eine der wenigen Beratungsstellen für Kinder mit FASD und beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit diesem Thema. Die Charitè - Universitätsmedizin Berlin hat Anfang 2010 ein spezielles Zentrum für Diagnostik, Beratung und Prävention eröffnet. Betroffene und deren Angehörige können sich an das FASD-Zentrum unter der Telefonnummer 030/450 564 107 oder per Mail fasd-zentrum(at)charite.de wenden.
Was ist eigentlich FAS genau?
- Warum ist Alkohol so gefährlich?
- Gibt es eine „sichere“ Alkohlmenge für das Ungeborene?
- Wie baut ein Fötus Alkohol ab?
- Welches sind die Folgen des Alkoholkonsums der Mutter in der Schwangerschaft
Professor Spohr hat zu diesen und ähnlichen Fragen referiert und Fragen beantwortet. mehr
Bundeskinderschutzgesetz beschlossen!
Das Bundeskabinett hat am 16. März 2011 das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vorgelegte Bundeskinderschutzgesetz beschlossen. "Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem deutlich besseren Kinderschutz in unserem Land erreicht", erklärte Kristina Schröder. Ziel des Gesetzes ist es, Kinder durch Prävention und Intervention besser vor Vernachlässigung und Gewalt zu schützen.
"Mit dem neuen Bundeskinderschutzgesetz knüpfen wir ein starkes und dichtes Netz, um Kinder künftig besser vor Misshandlungen und Vernachlässigung zu schützen. Wir setzen dabei gleichermaßen auf Intervention und Prävention", sagte die Bundesfamilienministerin. "Deshalb hat dieses Gesetz seinen Namen auch wirklich verdient. An die Adresse der Kritiker sage ich dabei ganz deutlich: Es gibt keinen Kinderschutz zum Nulltarif", betonte Kristina Schröder. mehr
Überregionale Seminare 2011
"Wo ist mein Pflegekind zu Haus?"
Die Psychotherapeutin Helga Jürries wird zu diesem Themenkreis referieren und Ihnen sicher auch die Gelegenheit bieten, Ihre Fragen zu stellen.
Referentin: Frau Jürries
Termin: 24. September 2011; 10.00 - 17.00 Uhr;
Veranstaltungsort: Median Klinik GmbH Co. KG, Str. der Jugend 2,
39624 Kalbe/ Milde
Anmeldung: Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
telefonisch unter 03471/ 37 40 00
Ansprechpartnerin: Frau Meyer
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"Trauma"
Referentin: Frau Lönneke-Hasse
Termin: 29. Oktober 2011; 10.00 - 17.00 Uhr;
Veranstaltungsort: Sangerhausen, Am Rosengarten 2, Jugendclub "Happy Go"
Kinderbetreuung: bis jetzt wurde keine Kinderbetreuung angemeldet
Anmeldung: Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
telefonisch unter 03471/ 37 40 00
Ansprechpartnerin: Frau Meyer
Seminar im April mit Richter Krille und Herrn Henneicke
"Pflegefamilien und das gerichtliche Verfahren - Rechte und Pflichten von Pflegeeltern"
Pflegekinder sind oft Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Streitigkeiten über das Sorgerecht, das Umgangsrecht oder eine Verbleibensanordnung sind nicht selten. Solche Streitigkeiten, seien sie vor Gericht oder nur im Vorfeld angedroht, verunsichern. mehr
Fachzentrum für Pflegekinderwesen berät seit 10 Jahren
Präsident des Landesverwaltungsamtes übergibt Zuwendungsvertrag 13. November 2010
Eltern auf Zeit werden weiterhin kompetent betreut
Seit 10 Jahren gibt es in Bernburg ein Fachzentrum für Pflegekinderwesen (FZP). Träger der Einrichtung ist die Stiftung Ev. Jugendhilfe St. Johannis /Bernburg. Das Fachzentrum wendet sich mit seinen Angeboten an Pflegeeltern, Pflegeelternvereine, die Pflegekinderdienste der Jugendämter, den Landesverband der Pflege- und Adoptiveltern, Lehrer und Lehrerinnen, Erzieher und Erzieherinnen sowie andere interessierte Fachdienste.
Pflegeelternvereine Sachsen - Anhalts sind online
Mit Unterstützung des Sozialministeriums hat das Fachzentrum den Pflegeelternvereinen Sachsen - Anhalts eine eigene Internetplattform anbieten können. Seit kurzem ist die Homepage der Pfleegeelternvereine Sachsen - Anhalts nun Online. Die Vereine haben so die Chance, ihre Vereinsarbeit darzustellen, die Interessen von Pflegeeltern darzustellen und für die Belange von Pflegekindern und Pflegefamilien zu werben. Die Seite der Pflegeelternvereine finden Sie unter www.pevsa.de.

![1040137_justice_srb_2[1].jpg](http://www.fzpsa.de/bilder-startseite/1040137_justice_srb_2-1.jpg)
